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Über uns

Open Education Austria Advanced ist ein Projekt österreichischer Universitäten zur gemeinsamen Entwicklung einer nationalen Infrastruktur für Open Educational Resources (OER) (Projektlaufzeit 01.03.2020-28.02.2024)

Erstmals wird versucht, Dienstleistungen von E-Learning-Zentren, Zentralen Informatikdiensten und Bibliotheken der Partneruniversitäten zu verknüpfen, um Lehrende bei der Erstellung von OER-Materialien für Selbststudium und Lehre zu unterstützen

Durch das Projekt soll eine schrittweise Qualitätssteigerung im Lehren und Lernen

  • sowie die Sichtbarkeit von Good-Practice Materialien
  • innerhalb der jeweiligen Disziplin erreicht werden.

Mit den Arbeitspaketen wird die Grundlage für hochwertige Open Educational Resources (OER) geschaffen, die frei zur Verfügung stehen für

  • alle Lehrenden
  • alle Studierenden
  • alle Interessierten

Die beteiligten Universitäten realisieren ein Gesamtkonzept für die nachhaltige Verankerung von OER und Open Educational Practices an österreichischen Hochschulen.

Das Gesamtpaket OEAA umfasst Services für Lehrende zur Entwicklung von OER inklusive

  • eines Weiterbildungskonzepts
  • einer nationalen OER-Zertifizierungsstelle
  • des Ausbaus der technischen Infrastruktur der einzelnen Partner-Hochschulen

Letztere bietet ein übergreifendes Fachportal mit einer Suchfunktion über die dezentralen OER-Repositorien, die an den beteiligten Universitäten (teils im Zuge des Projekts) zur Archivierung von OER bereitgestellt werden.

Zudem erleichtern modulare Systemarchitekturen und Open Source-Software-Entwicklungen die (technische) Teilhabe von Hochschulen über das Projekt hinaus.

Die Zertifizierungsstelle wird vom Forum Neue Medien in der Lehre Austria (fnma) betrieben.

AP1: Technische Weiterentwicklung u. Anbindung OERHub

Technische Weiterentwicklung des OERhubs u. der Schnittstellen, inkl. Dokumentation. Beratung u. Support zur Integration des OERhubs (Anbindung der lokalen Schnittstellen) u. Erstellung einer Muster-Policy für Daten aus der Lehre. Vorbereitung der Schnittstellen zu lokalen LMS/Streamingplattformen/o.ä. der Partneruniversitäten. Anpassung der Portaloberfläche (Usability-Tests), Barrierefreiheit, Offenheit für weitere Kooperationen. Erhebung der Systemlandschaft für die Lehre der einzelnen Institutionen, u. anhand des Datenflusses Analyse der optimalen Integration der Schnittstelle zum Fachportal.

Mitarbeiter*innen

  • N.N.: IT-Systemarchitekt*in für die Weiterentwicklung des OERhubs für offene Bildungsressourcen (d. h. unter anderem: Entwicklung und Implementierung von Schnittstellen von und zu LMS und Streaming-Infrastrukturen; Einbindung der lokalen Systeme der Partneruniversitäten, Dokumentation)
  • Eva Gergely, BSc: operatives Management und Koordination

AP2: Lokale technische Weiterentwicklung der Respositorien

Etablierung eines Open Source Repositoriums sowie Implementierung von Schnittstellen zu universitätseigenen Services. Aufbereitung der Metadaten zur Datenbereitstellung via Fachportal. Gesetzt wird auf offene Standards bei Schnittstellen und Metadaten. Durch Definition eines auf LOM basierenden Applikationsprofils werden Metadatentransformationen erleichtert, was die Verwendung der OER über lokale Repositorien und das Fachportal hinaus, bspw. im Bibliotheksbereich, ermöglicht. Die Gesamtlösungen aller Projektpartner werden dokumentiert und dienen als Entscheidungsbasis für weitere Hochschulen.

Mitarbeiter*innen

  • Andreas Parschalk, BSc: Technische Leitung der Repositoriums-entwicklung an der UIBK, Techniker*innen-Team
  • Mag. Julia Schindler: Organisatorische Leitung (Planung und Controlling) der Repositoriumsentwicklung an der UIBK, Koordination Techniker*innen-Team
  • Karen Errou: Technische Umsetzung des Repositoriums an der UIBK, Techniker*innen-Team
  • Ing. Markus Schmid, BSc: Technische Umsetzung des Repositoriums an der UIBK, Techniker*innen-Team
  • Mag. Dr. Michael Raunig: Leitung der Repositoriumsentwicklung an der UG
  • Stephan Lorbek, BSc: Technische Umsetzung des Repositoriums an der UG

AP3: Aufbau der nationalen OER-Zertifizierungsstelle

Ziel des Teilprojekts „Aufbau der nationalen OER-Zertifizierungsstelle“ ist die Aufnahme des Betriebs einer nationalen OER-Zertifizierungsstelle für Lehrende und Hochschulen beim Forum Neue Medien in der Lehre Austria (fnma). Dazu werden die notwendigen Abläufe und Prozesse in enger Kooperation mit Stakeholdern entwickelt und in die Praxis überführt: Österreichische Hochschulen sollen die Zertifizierung sowohl ihrer Lehrenden als auch der Hochschule noch in der Projektlaufzeit durchführen können.

Mitarbeiter*innen

  • Dr. Sandra Schön, MA: AP-Bearbeitung
  • Mag. Dr. Alexander Schmölz, Bakk.: AP-Bearbeitung

AP4: Weiterbildungsangebote zu OER

Auf der Basis der bisherigen Erfahrungen und Angebote aus dem Vorläuferprojekt “Open Education Austria” werden die Weiterbildungsangebote intensiviert und weiter ausgebaut. Zunächst erfolgt eine Recherche zu bestehenden Weiterbildungsangeboten und deren Analyse. Darauf aufbauend werden Weiterbildungsangebote für Lehrende (z.B. in Form eines MOOCs und eines Arbeitsheftes) erstellt, im Rahmen des Projekts eingesetzt und evaluiert. In weiterer Folge wird ein Train-the-Trainer-Konzept zur Nutzung der Weiterbildungsunterlagen erstellt. Dieses Konzept wird ebenfalls im Rahmen des Projekts modellhaft ausprobiert und evaluiert. Zum Projektende stehen die Weiterbildungsunterlagen und das Train-the-Trainer-Konzept zum allgemeinen Gebrauch zur Verfügung.

Mitarbeiter*innen

  • Dr. Kristina Neuböck: Konzeption/Koordination der Weiterbildungsprogramme

AP5: OER-Erstellung

In AP 5 steht der Entstehungsprozess von OERs durch Lehrende an Hochschulen im Fokus. Gemeinsam mit den Partneruniversitäten sind wir bestrebt, qualitätsvolle OER-Produktionsprozesse je nach lokalen Gegebenheiten zu etablieren und im Sinne von Open Educational Practices für die Entwicklung von OERs gezielt offene Produkte (z.B. Open Source Software) zu verwenden. Im Netzwerk sollen sowohl die Workflows der OER-Erstellung als auch die gute Praxis für die Einbindung von OER (z.B. rechtssicher und nachhaltig) offen gelegt werden. Gemeinsam mit AP 4 und AP 6 soll die OER Entwicklung an den Partnerinstitutionen und darüber hinaus durch freie Zurverfügungstellung von Materialien und Kooperationsbereitschaft vorangetrieben und somit eine kritische Masse an Lehrenden zu erreichen.

Mitarbeiter*innen

  • Mag. Christoph Winter: OER-Produktion an der UW
  • Dr. Elisabeth Siegel, MA: OER-Produktion an der UW
  • Michael Stöger: OER-Produktion an der UG
  • Dipl.-Ing. (FH) Roland Radlinger: OER-Produktion an der UG

AP6: Projektmanagement und Wissenstransfer

Aufgabe dieses Arbeitspakets ist einerseits die Durchführung von Projektmanagement, sowie die organisatorische Begleitung und Umsetzung. Darüber hinaus erfolgt eine gezielte Unterstützung im Changemanagement und Wissenstransfer u.a. mittels Beratung und Empfehlungen für weitere Universitäten. Zudem ist die aktive Vernetzung und Schnittstellenpflege zu vergleichbaren internationalen OER-Initiativen und relevanten inter/nationalen Open Data-Projekten hier verankert. Disseminationsmaßnahmen für das Gesamtpaket im Europäischen Hochschulraum sollen zur Sichtbarkeit dieses Vorzeigeprojekts beitragen.

Mitarbeiter*innen

  • Dipl.-Ing. Markus Ebner, Bsc: Projektmanagement an der TUG